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30.01.11

P f l e g e  u n d  E r n ä h r u n g
 i n   d e r   W i n t e r z e i t

Pflege:

A.     Lange Haare an den Pfoten nicht übermässig aus-
         schneiden, das führt leicht zu Reizungen und der
         natürliche Kälteschutz wird dadurch zerstört.

B.     Bei Eis und Schnee die Pfotenballen mit Melkfett
         oder handelsüblicher Vaseline einreiben (aber
         erst, nachdem das glatte Treppenhaus sicher be-
         wältigt ist), damit sich keine Schneekristalle,
         Streusalze oder Matsch zwischen den Zehen oder
         Ballen festsetzen können. Wieder zu Hause an-
         gekommen, reinigt man dann die Pfoten mit
         klarem Wasser und untersucht sie nach Steinchen
         oder sonstigen Fremdkörpern. Dadurch wird auch
         verhindert, dass der Hund später durch das Ab-
         lecken der Pfoten Rückstände von Salz oder an-
         deren Streumitteln aufnimmt. Danach cremt man
         die Ballen mit einem Aloe Vera-Gel, Johannis-
         krautöl, Ringelblumen- oder Kamillensalbe ein
         (somit verhindert oder bekämpft (wunde Pfoten)
         man das Einreissen der Ballen).

C.   Langhaarige Hunde müssen gut gebürstet werden.
       Wird nämlich die Unterwolle nicht rausgebürstet,
       sterben die Haare ab und der Hund friert. Bei Kälte
       also jeden Tag striegeln bis die Unterwolle abfällt.
       Kurzhaarige Hunde ebenfalls bürsten, aber nicht
       so intensiv wie bei einem langhaarigen Hund.

ERNÄHRUNG:

A.   Die Ernährung des Hundes richtet sich nicht nach
       der Jahreszeit, sondern nach dem Energiebedarf.
       Das heisst, dass die Art der Haltung und die er-
       brachte Leistung für die Fütterung massgebend ist.
       In geheizten Wohnungen und in der Stadt wird der
       Hund kaum einen grösseren Energiebedarf haben:
       Jedoch bewegt sich der Hund viel im Freien, oder
       wird er in einem Zwinger im Freien gehalten, oder
       betreibt man eine Sportart in dieser Jahreszeit
       (Schlittenhunde-Rennen u.s.w.) steigt der Ener-
       giebedarf in der kalten Jahreszeit jedoch an.

B.   Im Winter muss bei den Zwingerhunden immer
       auf ein eisfreies Wasser geachtet werden

C.   Man sollte in der Übergangszeit und auch in den
       kalten Monaten immer auf das Immunsystem des
       Hundes achten. Hierbei kann man unterstützend
       beitragen in dem man Honig, Bienenpollen, Knob-
       lauch, Hagebuttenmus oder Aloe Vera-Saft dem
       Futter beimischt.